Spielen was im Kopf ist.
Mit dem Kopf spielen.
Das Instrument hat nur eine begrenzte Erinnerung.
Im Kopf sind alle jemals gehörten Melodien, Harmonien und Rhythmen abgespeichert.
Zu Ihnen Kontakt herstellen, sie anzapfen und dann auf ein Instrument
übertragen, oder notieren, summen pfeifen. Je nach Fähigkeit kommt etwas anderes
heraus, aber es ist immer noch näher an unserem Gefühl.
Das so gefundene in einer Form zusammenstellen.
Fertig ist die Komposition!
Unser Stil besteht im Auslassen dessen, was wir nicht so gut können.
Jeder hat dadurch seinen eigenen Stil. Jeder Tag bringt neue Stimmungen, die uns
zu anderen Tonerinnerungen führen können. Also können immer neue Kompositionen entstehen.
Wenn wir jetzt noch mit der musikalischen Außenwelt Kontakt aufnehmen und Stücke von andern Komponisten lernen, erweitern wir unsere musikalische Fertigkeit, und können genauer ausdrücken was wir fühlen.
So einfach ist das alles; wenn wir nicht so oft so weit von unseren Gefühlen und Gedanken entfernt wären.